Kleines Firmenporträt
Die Firma EMMERICH (Firmenzeichen E.C.E.) wurde 1852 im Remscheider Stadtteil
Schüttendelle von dem Schreinermeister Friedrich-Wilhelm Emmerich gegründet.
Bis etwa zu dieser Zeit war es üblich, daß jeder Schreiner die von ihm
benötigten Hobel und sonstige Holzbearbeitungswerkzeuge selbst herstellte. Der
Firmengründer begann also, Hobel und artverwandtes Werkzeug in kleinen Serien
zu fertigen und an die Kollegen zu verkaufen.
Die Entwicklung verlief zufriedenstellend, so daß sein Sohn Max Emmerich die
zu klein gewordenen Räume verlassen mußte und einen neuen Betrieb im Stadtteil
Hasten erstellte.
In der nächsten Generation führten die Söhne des Max Emmerich - Karl und
Friedrich-Wilhelm Emmerich - die Geschäfte und bauten den Betrieb stetig aus.
Etwa 1930 wurde ein Zweigbetrieb in England gegründet. Einer der Inhaber,
Friedrich-Wilhelm Emmerich, übernahm die Niederlassung.
Die widrigen Umstände des zweiten Weltkrieges brachten einschneidende
Veränderungen: Die Niederlassung in England löste sich vom Betrieb in Remscheid, wurde
selbständig. Die Werkräume in Remscheid brannten vollständig nieder.
Der Inhaber in Remscheid, Karl Emmerich, vollzog den Wiederaufbau und war
bald wieder lieferbereit. Ab 1950 wurde er von seinem Sohn Friedrich-Wilhelm
unterstützt. Karl Emmerich verstarb 1971.
Nach gezielter Ausbildung trat 1985 Hans-Jörg Emmerich (5. Generation) in
den Betrieb ein. Alle Inhaber waren und sind Techniker, die ihre vordringliche Aufgabe darin
sehen, die maschinelle Einrichtung auf dem modernsten Stand zu halten. So ist es
nicht verwunderlich, daß etwa die Hälfte der eingesetzten Maschinen und
Automaten am eigenen Zeichenbrett entwickelt wurden.
Unter der Marke E.C.E. sind die Hobel und Werkzeuge der Firma E.C. EMMERICH
als kompromißlos erstklassig bekannt. Der Vertrieb erfolgt weltweit auf
Märkten, die für hochwertige Qualitätswerkzeuge aufnahmefähig sind.
Schon vor Jahren wurden die Hobel der PRIMUS-Serie entwickelt, deren
präzises Einstellsystem für das Hobeleisen bis heute wettbewerbslos ist; das
gilt für Hobel aus Holz und aus Metall. Weitere Neuentwicklungen folgten mit den handeinstellbaren SECUNDUS-Hobeln für
Hobbywerker und den Einhand- (Block-) Hobeln, die ebenfalls ohne Hammer justiert
werden. Die traditionellen Hobel, deren Hobeleisen mit einem Keil befestigt sind,
erhielten ein sinnvoll verbessertes Keil-Widerlager, das ein Zerschlagen des
Hobels durch starkes Ankeilen unmöglich macht.
Qualitätsbewußte Mitarbeiter in allen Altersstufen sind eine solide
Grundlage für die Fertigung der E.C.E.-Tischlerwerkzeuge mit hohem
technischen und qualitativen Standard.
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